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Date: August 13th, 2009
Cate: Belletristik

Unser allerbestes Jahr – David Gilmour

Ein Vater wird vor vollendete Tatsachen gestellt, als sein Sohn Jesse ihm eines Tages eröffnet, dass er die Schule schmeissen will. Aber statt auszurasten und durchzudrehen, versucht der Vater es mit Verständnis und Toleranz. Er schlägt Jesse einen Deal vor: Jede Woche gibt es drei Filme, die der Vater aussucht und Jesse bis zum Ende mit anschauen muss. So will er ihm Sachen beibringen, die ihm wichtig sind und er hofft so, dass Jesse auch noch etwas für das Leben mit nimmt und es sich mit der Schule noch einmal anders überlegt.

Während dieser Zeit, in der sie sich die Filme anschauen, kommen sich die beiden näher und es entwickelt so etwas wie eine Freundschaft. Jesse hat mit den Problemen von Teenagern zu kämpfen, der ersten Liebe. Und David mit dem älter werden und die Probleme, die damit einhergehen. Wir erfahren aber auch einiges über Filme.

Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. David Gilmour hat mit seinem Sohn genau dieses Jahr erlebt und schreibt hier seine Gedanken, Erfahrungen und Erlebnisse dazu auf. Es ist sehr ergreifend geworden und dringt tief in die Gedanken von David ein. Ich finde es sehr mutig, so offen über das Jahr zu schreiben.

Ich persönlich habe von dem Buch aber etwas anderes erwartet, ein wenig mehr über Filme und co. Das Buch konzentriert sich dann doch mehr auf die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Aber trotz alledem ist das Buch auf alle Fälle eine Lesung wert!

Date: July 24th, 2009
Cate: Bücher, K
1 msg

Sophie Kinsella

aka. Madeleine Wickham

Ich muss ja hier nun einmal ein Loblied auf Frau Kinsella singen.

Vor einigen Jahren habe ich immer mal wieder gerne zu Frauenromanen oder auch ‘Chicklit’ gegriffen. Dabei sind mir einige gute und einige weniger gute Romane durch die Finger gegangen. Und die Romane von Sophie Kinsella sind mir dabei in bester Erinnerung geblieben. Dazu gehören natürlich Klassiker wie die Shopaholic-Reihe, ‘Can you keep a Secret’ aka ‘Sag’s nicht weiter, Liebling‘ oder ‘The Undomestic Goddess’ aka ‘Göttin in Gummistiefeln’.

Diesen Bücher bin ich dann allerdings überdrüssig geworden und bin in letzter Zeit dann doch mehr auf die Klassiker gegangen, Der Glöckner von Notre Dame von Victor Hugo, habe mich der etwas ernsthafteren Kategorie der Romane gewidmet, Der menschliche Makel von Philip Roth oder ‘Das Herz ist ein einsamer Jäger’ von Carson McCullers oder bin in Richtung Fantasie abgeglitten mit Stephenie Meyers Twilight-Saga.

Da mir aber gerade mal wieder nach etwas ‘Leichterem’ Lesestoff zu Mute war, habe ich mich an die guten Frauenromane gehalten, wobei ich da ja, wie gesagt, immer wieder gerne auf Sophie Kinsella zurückgreife. Und ich bin mal wieder vollends begeistert, wie Sophie Kinsella es schafft, mich in ihren Bann zu reißen. Ich habe ‘Remember Me’ aka ‘Kennen wir uns nicht!?’ nun knapp über die Hälfte durch und ich kann es kaum abwarten weiter zu lesen. Ich platze hier fast vor Spannung, während ich diesen Eintrag schreibe und doch gerade auch einfach nur weiter lesen könnte.

Ich konnte vor einigen Wochen sogar eine Freundin von mir, totaler Gegner von Frauenliteratur,  davon überzeugen, einen ihrer Romane zu lesen. Und auch sie war von vornherein begeistert. Die Bücher sind einfach stimmig, man findet sich selbst mehr als wieder und fiebert durch jede Seite mit den Charakteren mit. Dazu sind die Storys schon vorhersehbar aber trotzdem irgendwie spannend und vor allem sehr gut geschrieben.

Ich kann einfach nur sagen, Vielen Dank, Sophie Kinsella. Thank you very Much!!! Die Bücher sind einfach großartig. Danke!

Und da ich ja gerade in meinem Redeschwall bin und die Lobhymne hier beendet will, möchte ich noch kurz einwerfen, dass demnächst der neue Roman von ihr erscheinen wird, Twenties Girl aka. Charleston Girl.

BTW / So mal ganz nebenbei: wer es sich zutraut, dem kann ich zusehends die Englischen Originalfassungen empfehlen. Sie sind relativ einfach zu lesen und auch ohne perfektes Englisch bestens zu verstehen…