Posts Tagged Leben

Date: August 13th, 2009
Cate: Belletristik

Die letzte Liebe des Monsieur Armand – Francoise Dorner

Gerade habe ich ‘Die letzte Liebe des Monsieur Armand’ von Francoise Dorner beendet. Und ich muss gestehen, es ist ein wirklich schönes Buch.

In dem Buch geht es um die Einsamkeit im Leben und um die Widerentdeckung des Lebens, der Lebensfreude und der Freundschaft, aber auch der Liebe im allgemeinen Sinn. Und das alles spielt in DER Stadt der Liebe, Paris.

Eines Tages lernt der pensionierte Lehrer und Philosoph Pauline kennen, die 50 Jahre jünger ist als Armand. Aus ihrer beider Einsamkeit heraus entsteht zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft. Und die wenigen Momente, die die beiden haben, sind von einzigartiger Besonderheit und Intensität. Welche die Außenwelt nicht immer versteht.

Mehr möchte ich zu dem Buch gar nicht sagen, denn den Rest muss man einfach gelesen haben. Es ist eine wundervolle kleine Geschichte, mit viel Liebe geschrieben. Sie fängt an und ist auch schon wieder beendet. Aber wenn man das Buch beiseite legt, ist man glücklich, dass alles so gekommen ist. Wundervoll!!!

Date: August 5th, 2009
Cate: Belletristik, Bücher

Maria, ihm schmeckt’s nicht – Jan Weiler

Nachdem der Film diese Woche in die Kinos kommt, wird es wohl endlich mal Zeit eine Lobhymne auf Jan Weiler’s “Maria, ihm schmeckt’s nicht!” zu singen.

Es ist jetzt schon ein paar Monde her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich habe es noch in guter Erinnerung.

Jan Weiler erzählt uns hieraus eine Vielzahl an Geschichten aus seinem Leben mit einer Original italienischen Familie. Als er seine Frau, eine Italienerin, geheiratet hat, war ihm nicht bewusst, was ihn erwartet. Und was ihn erwartete, können wir hier nachlesen. Das sind viele witzige Geschichten über Tanten und Onkels, aberwitzige Stories über seinen Schwiegervater, Erlebnisse aus Urlauben und Besuchen.

Wer Italien liebt und die Italiener, oder auch nicht, für den ist das Buch ein Muss. Ich liebe es. Es ist einfach ein Brüller.

Als Sommerlektüre mehr als geeignet. Nun bin ich noch gespannt, wie der Stoff dann umgesetzt wurde, in den Hauptrollen mit Christian Ulmen als Jan, Mina Tander als Sara, seine Ehefrau und Lino Banfi als Antonio.

Sehr zu empfehlen!!!

Date: July 29th, 2009
Cate: Persönliches

Studieren – Zwischenreport

es ist schon ein paar lenze her, da kam ich auf die wunderbare idee, wie toll es doch wäre, sich nochmal mit so nem schönen diplom einzudecken. so als einfacher angestellter bringt man es ja heute dann doch nicht mehr wirklich weit. und wenn man sagen kann, ich hab studiert, dann bekommt man vielleicht mal die wirklich interessanten aufgaben vom chef zugeschustert und es bleiben doch noch ein paar taler mehr am monatsende übrig.

gesagt, getan…

ich also losgelaufen, mich informiert und für das wunderbare studium neben dem beruf entschieden. ich wollte mich zur diplom-wirtschaftsinformatikerin weiterbilden lassen. schon damals erklärten mir besorgte mit-kollegen, wie sinnlos dieses unterfangen ist. ich lies mich aber keinegswegs beirren,  und fing hochmotiviert zum sommersemester 2007 an. ich lief zu den vorlesungen und lernte fleissig für die klausuren.

jetzt kämpfe ich mich also seit nunmehr zwei ganzen und nem halben jahr durch abendschule, klausuren und hausarbeiten. und ich habe immer noch die worte meiner mit-kollegen im ohr, wieso eigentlich?

um ehrlich zu sein, das frage ich mich mittlerweile auch.

ich habe bisher viel über die wirtschaft gelernt, wie so ein land und ein unternehmen funktionieren (können, sollen, wollen), aber es doch nicht tun. und viele diagramme und modelle gesehen, die ja alles so schön und einfach darstellen. ich habe gelernt, wie man statistiken manipuliert und nicht im lotto gewinnt, ich habe viele nette und nicht so nette menschen getroffen, einige davon kenne ich heute noch nicht, viele dozenten, die mal mehr und mal weniger motiviert waren, ich habe herausgefunden, was ich mit meiner zeit lieber anstellen würde, als mir abends den popo platt zu sitzen oder zu lernen, ich habe mich in stresssituationen kennengelernt und ich habe gelernt, dass urlaub eines der schönste dinge ist, die die arbeitswelt zu bieten hat, ich bin twitter-abhängig geworden… aber was ich für meinen job hier mitnehmen konnte, habe ich bisher noch nicht gelernt.

vielleicht habe ich einfach nur den falschen job, oder man lernt im studium wirklich was fürs leben… aber für den job? abgesehen von dem schönen zettel, den wir dann am ende der dreieinhalb jahre in den händen halten, bringt so ein studium wohl nicht wirklich viel. man wird, abgesehen von der arbeit, gezwungen, sich mit themen zu beschäftigen,  die einen mehr oder weniger interessieren. und dann bekommt man einen zettel, wo diplom draufsteht. hätte man mir jetzt n paar bücher in die hand gedrückt, die hätte ich dann durchgelesen, meinetwegen noch ne klausur geschrieben. aber damit hätte ich dann mein pensum auch bewältigt…

ja, vielleicht bin ich einfach nur frustriert, geschafft oder was auch immer… aber manchmal muss man auch mal seine entscheidungen in frage stellen, um zu lernen und es nächstes mal besser zu machen…

Date: July 22nd, 2009
Cate: Persönliches
1 msg

kreativität und motivation die toilette runtergespült

kennt ihr das, ihr wacht morgens auf. die sonne scheint, ihr seid ausgeschlafen und euer kopf ist voller ideen. ihr könntet aufspringen, eurer kreativität vollen lauf lassen, der motivation keine steine in den weg legen, einfach nur alles raus lassen…

so ging es mir heute morgen…

aber stattdessen ging’s in den morgendlichen rythmus über.  fertig machen, ab zum zug und auf zur arbeit… hätte ich vielleicht heute mal die chance nutzen sollen, und blau machen?

denn so wie ich mich kenne, ist von der ganzen motivation und kreativität heute abend nichts mehr übrig. alles aufgefressen durch die langeweile im job…