Archiv für Kategorie Persönliches

Date: May 7th, 2009
Cate: Neuigkeiten, Persönliches

Twitter, die zweite

Nun habe ich seit einem Tag diesen Twitteraccount. Und vorhin habe ich mich eingeloggt und stand dann wirklich vor der großen Frage, was soll ich schreiben?

140 Zeichen.

Das ist recht wenig!? Was habe ich der Welt da draußen zu sagen, was sie heute noch nicht gehört hat???

Date: May 6th, 2009
Cate: Neuigkeiten, Persönliches

Twitter

Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich habe mich bei Twitter angemeldet.

Nachdem ich mich heute schändlichst bei meiner Freundin, die neuerdings übrigens auch über einen Twitteraccount verfügt, ausgelassen habe, wie unsinnig, nutzlos und blöde das ganze twittern doch wäre, kamen ihr moralische bedenken.

Denn wie könnte ich mich über etwas so aufregen, von dem ich im Grunde doch keine Ahnung und keine Erfahrungen habe. Meine bisheringen Erfahrungen, die sich auf News bezüglich Twitter, Twitteraccounts von Bekannten und dem allgemeinen Surfen beriefen, schienen ihr hierfür nicht Grundlage genug zu sein.

Also habe ich mich breit schlagen lassen, mich anzumelden… Ich habe natürlich auch schon getwittert. Aber was der Sinn dahinter nun wirklich sein soll, ist mir bisher immer noch entgangen…

Twitter ist im Grunde nichts anderes als ein kurzes Blogvergnügen mit ganzen 140 Zeichen. Ok, ich blogge, ab und an mal mehr oder weniger gerne. Aber hier in nem Blog kann man sich richtig über etwas auslassen und schwafeln, bis der Leser vorm Rechner einschläft oder der Blogger selbst… Aber 140 Zeichen???

Ich werde wohl erst einmal weiter twittern, bis es Bling gemacht hat… Und der Twitter-Server oder ich zusammengebrochen sind…

Date: March 4th, 2009
Cate: Persönliches

Obelix isst ja auch keine Römer!

Ein Highlight meiner täglichen acht Stunden Arbeit sind die Mittagspausen, in denen sich hungrige Programmierer, und die, die es gerne sein wollen, an einen großen Tisch pferchen und über Gott und die Welt reden. Da kann es schon einmal vorkommen, dass man anfangs über die hohen Ölpreise debakelt und im Endeffekt dabei landet, dass Salami ursprünglich einmal aus Eselfleisch hergestellt wurde. (Die Kette der Argumentation hierzu klingt für mich ziemlich einleuchtend, denn durch die hohen Ölpreise ist das Benzin teuer, sodaß in einigen Gebieten dieser Erde wieder vermehrt auf Nutztiere zurückgegriffen wird, deren Preise sich wiederum auch erhöht haben. Und der gute alte Esel wird nicht nur gerne vor den Karren gespannt, sondern wurde in grauer Vorzeit auch gerne dazu verwendet, zerhächselt und als Salami verkauft zu werden.)

Aber darum soll es heute gar nicht gehen. Denn erstaunlicher Weise durfte ich heute erfahren, dass Comics wie Lucky Luke und Asterix und Obelix aüßerst friedfertige Lektüren sind, in denen keine Menschen umgebracht werden, höchstens mal ein wenig verhauen. Angefangen hat alles mit Dagobert Duck und seinem Geldspeicher und wie Bankräuber einmal einen total blöden Plan hatten, einen Tresor auszurauben. Die Bankräuber meinten, dass sie in einem Dagobert Duck Comic gelesen hätten, wie dort ein Tresor geknackt wurde und sie dadurch auf diese Idee gekommen sind. Daraufhin haben wir die Theorie aufgestellt, dass Comics, wie oben aufgezeigt, zu Straftaten anregen und diese besser verboten werden sollten, à la Videospiele, die Kinder zu Gewalttaten anregen. Wir haben in diesem Zusammenhang natürlich erfolgreiche Comics unter die Lupe genommen, wie Lucky Luke und Asterix und Obelix. Und haben dabei festgestellt, dass diese Bildergeschichten alles andere als gewalttätig sind. Lucky Luke schießt schneller als sein Schatten, aber schiessen haben wir ihn noch nie gesehen. Und Obelix verhaut gerne mal ein paar Römer. Aber die sind am Ende alle wieder zurück nach Rom gekrochen.

Das hat mich schon ziemlich überrascht. “In Asterix und Obelix sind noch keine Römer gestorben?” Woraufhin dann ein Kollege meinte, “Obelix isst ja auch keine Römer!!!”

Date: January 20th, 2009
Cate: Persönliches

Ein lachendes und ein weinendes Auge

So sehr ich es auch geniesse, dass die Tage jetzt wieder länger werden und wir damit den ersten Frühlingstagen entgegengehen, so bin ich doch auch ein wenig traurig.

Auf meinem Weg zur Arbeit, den ich von Zeit zu Zeit ja mal mit dem Zug bestreite, komme ich oft an einem großen Rangierbahnhof vorbei, der mit tausenden von Lampen besetzt ist. Wenn es dort dunkel ist, dann ist der ganze Bahnhof mit diesen Lichtern beleuchtet und es sieht einfach phantastisch aus. Ich schaue mir dieses Spektakel immer wieder gerne an, wenn ich dort vorbeifahre.

Doch heute Morgen, als ich da vorbeifuhr und die Sonne langsam aufging, war dieses Spektakel vorbei. Das Lichtermeer ist der aufgehenden Sonne zum Opfer gefallen. Die Sonne übernimmt jetzt wieder das Regime und die Lichter in der ganzen Stadt werden jetzt immer mehr verblassen.

Date: January 14th, 2009
Cate: Persönliches

Rückblick 2008

Wenn ich einen Rückblick an mein letztes Jahr, 2008, tätige, dann war es in vieler Hinsicht für mich ein Jahr des Idole-Sterbens.
Wir treffen jeden Tag neue Menschen, lernen sie erst einmal oberflächlich kennen, stellen sie auf einen Podest, auf dem wir sie dann anbeten können. Vielleicht bleiben sie ein Leben lang da oben, aber einige wenige lernen wir genauer kennen. Und mir passiert es dann, dass diese Menschen ihren Glanz verlieren. Das, was man an ihnen geschätzt oder geliebt hat, verflüchtigt sich. Zum einen bemerkt man, dass es auch nur Menschen sind, die sich den täglichen Problemen des Lebens, wie wir auch, stellen müssen. Zum anderen erblicken wir hinter ihrem Schein Nichts. Sie fallen, langsam aber sicher, von diesem Podest. Einige wenige bleiben bei dir auf Augenhöhe stehen. Bei anderen kann man nicht mehr verstehen, was an ihnen so besonders war. Denn sie haben alles verraten, woran man bei ihnen geglaubt hat. Und sie verschwinden aus unserem Blickfeld.
Auch ich habe dieses Jahr wieder einige neue Menschen kennen lernen dürfen. Einige wenige durften den Altar erklimmen. Ein paar sind gleich wieder heruntergeklettert. Andere haben sich den Platz dort oben hart erkämpft und durften bleiben.
Jetzt sind zwei Wochen ins Land gezogen und der nächste Mensch hat sich vom Podest gestoßen. Man sieht es meist nicht kommen, bis einen dann die Hässlichkeit mit voller Wucht ins Gesicht schlägt. Und ich sitze hier und kann es nicht glauben, will es nicht wahr haben, frage mich, was passiert ist, warum er oder ich so reagieren. Aber es ist Fakt. Menschen kommen und gehen. Und ich muss sie ziehen lassen, wenn ich weiter leben will.

Die kleine Gruppe, die es sich auf dem Podest bequem gemacht hat, wird früher oder später dazu verdammt sein, zu fallen. Denn wir sind alles nur Menschen und werden nie den vollen Erwartungen unseres Gegenübers entsprechen können. Und wenn sie dann fallen, kann man sie auffangen, neben sich stellen. Diese Menschen sind dann immer noch interessant und liebenswürdig genug, dass man bei ihnen bleibt, bei einigen sogar ein ganzes Leben. Diese Menschen nennt man dann Freunde, fürs Leben. Man spürt dieses besondere Band, das einen, auch wenn man sich Jahre nicht sieht oder tausende Kilometer entfernt ist, immer wieder zu dem anderen zieht, besondere Augenblicke erleben lässt, die wichtig sind, um das Band zu stärken.

Freundschaft ist ein starkes Wort und sicher nicht leicht zu verdienen. Sie muss gepflegt werden, damit sie stark bleibt. Menschen, die Freunde werden, gehören auf gleiche Augenhöhe. Podest oder Abgrunde, das ist kein gemeinsamer Grund, auf den man etwas aufbauen kann. Wer auf Augenhöhe steht, dem kann man in die Augen schauen, unbewusst Worte austauschen und wachsen. Und wenn wir Freunde sind, wachsen wir zusammen und steigen empor. Wohin auch immer…

Date: January 5th, 2009
Cate: Persönliches

Geschichten, die das Leben schreibt

Es gibt Dinge, die passieren anderen und es gibt Dinge, die passieren vorzugsweise mir.

Wie auch heute geschehen. Ich habe euch ja schon von meinem kleinen roten Schnuckel erzählt, das gerne mal seinen eigenen Kopf durchsetzt und mir immer wieder gerne dabei behilflich ist, ein paar Gehirnzellen zu verlieren, Falten zu bekommen und ein wenig mehr Bewegung zu erlangen. Um der roten Kugel allerdings mal wieder zu verstehen zu geben, dass es ja auch nur ein Auto ist, kam es vor kurzem in die Werkstatt, um mehrere kleine Macken zu beseitigen, wie unter anderem einen Reifen, der mit der Zeit gerne mal das ein oder andere Bar Luft verlor.

Ich hatte natürlich höchstes Vertrauen in die deutsche Wertarbeit und so fuhr ich dann nach dem Aufenthalt in der Werkstatt lustig meine Kilometer ab. Und freute mich, mal wieder Herr über mein Auto geworden zu sein und der übermächtigen Rasse Mensch anzugehören.

Bis ich dann heute mal wieder eines besseren belehrt wurde.

Auf meinem Weg von der Arbeit zurück nach Hamburg und zur Uni bemerkte ich schon, dass mein Auto in eine gewisse Richtung lenkte und ich stark gegenlenken musste. Im Laufe der Strecke war es mir dann ein fragliches, warum mein Lenkrad so schwer zu bedienen war. Vor allem beim Einparken (vorwärts) hatte ich einige Probleme, denn ich kam kaum um die Ecke. Da mir der Werkstattaufenthalt noch im Gedächtnis war, schaute ich um die Ecke und bemerkte sogleich den Grund meiner Schwierigkeiten. Ich hatte einen Platten. Und genau an dem Reifen, der vor kurzem einer Schönheitskur unterzogen wurde. Ich machte mir erst einmal keine Gedanken weiter, denn es galt dem Wort meines Dozenten zu lauschen, der uns nicht nur auf die nächste Prüfung, sondern auch auf das Leben vorbereiten wollte.

Als ich dann quälende Momente voller Kaugummi hinter mir hatte, ging ich zurück zum Auto, in der Hoffnung, es doch noch bis zur nächsten Tankstelle zu schaffen, um den Reifen wieder aufzupumpen, und es eventuell noch bis nach Hause zu schaffen. Nur sah das ganz schlecht aus, denn die Felge hatte bereits Freundschaft mit dem Hamburger Betonboden geschlossen.

Da ich ja nun kein Kind von Traurigkeit bin, war die nächste Aktion bereits beschlossen, Reifenwechsel. Ich habe hinten immer einen Ersatzreifen drin, der aus meinem Bestand der Sommer- oder Winterreifen kommt. Allerdings bin ich auch nur eine schwache junge Dame und bediente mich der Hilfe, eines jungen starken Passanten, um die Muttern der Reifen lose zu machen. Der willigte wiederwillig ein. Nicht aber ohne mich zu fragen, ob ich nicht Mitglied beim Autoclub bin, der mit AD anfängt und AC aufhört. Nun bin ich ein Nutzniesser einer Servicemitgliedschafts eines Pannenhelfers (nicht des ADACs), aber um einen blöden Reifen zu wechseln, muss ich doch wahrlich nicht die Dienstleistung eines solchen in Anspruch nehmen, oder? Es ist doch nur ein Reifen. Bis der vor Ort ist, habe ich doch den Reifen schon dreimal gewechselt. Zumal ich natürlich Handynummer und Co gerade nicht (!) zur Hand hatte. Also half mir der junge Mann bein Lösen der Muttern und ging seiner Wege. Den Rest konnte ich auch gut alleine erledigen.

Kaum war der Helfer ausser Sichtweite kam eine Freundin vorbei, der ich vorher noch von meinen Sorgen bezüglich des Reifens erzählt hatte. Da es ja im Winter schon gegen fünf dunkel ist, spendete sie mir mit ihrem Auto etwas Licht. Ich schraubte die restlichen Schrauben ab und wechselte den Reifen. Dank dem Licht war dies auch nicht wirklich ein Problem und ich konnte leicht die Löcher für die Muttern finden. Die Freundin stand daneben und unterhielt mich derweil ein wenig. Ob sie tanzte oder sich beschwingt gegen das Auto lehnte, konnte ich dabei leider nicht erkennen, denn meine volle Aufmerksamkeit galt der Sache. Als die Schrauben wieder dran waren, haben wir den nächsten Passanten um Hilfe gebeten, die Schrauben noch einmal ordentlich fest zu ziehen. Das Problem hatte ich ja vorhin schon einmal kurz angerissen. Der hatte allerdings gerade einen Bandscheibenvorfall hinter sich und konnte nicht behilflich sein. Aber er hatte noch ein paar gute Ratschläge parat.

Nachdem dann der Sommerreifen mein Auto zierte, ging es zurück auf die winterlichen Strassen von Hamburg. Nach Hause habe ich es noch gut geschafft. Morgen werde ich meiner Werkstatt dann wohl noch einmal einen Besuch abstatten müssen.

Wenn ihr morgen also jemanden im Metronom sitzen seht, den ihr schon eine Weile nicht mehr gesehen habt und der ein wenig verzweifelt aussieht, dann habt ihr gute Chancen, dass ich das bin…

Date: January 4th, 2009
Cate: Persönliches

Liebe ist …

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest.

Ich liebte mich selbst und ehelichte meine Heizdecke!

Jana

Date: January 1st, 2009
Cate: Persönliches

Willkommen in 2009!

Hallo liebe Chickblog-Leser!

Herzlich Willkommen im Jahr 2009. Ich hoffe, ihr seid alle gut durch die Feiertage gekommen und habt mit viel BrummBrumm das neue Jahr begrüßt.

Und nun die Frage der Fragen…. Wie sehen denn eure Vorsätze aus? Ich würde mich freuen, von euch mal zu hören, wie es denn so aussieht.

Ich habe mir für dieses Jahr keine Vorsätze in den Kopf gesetzt, nachdem ich mit meinen Erwartungen für das letzte Jahr sowas von gegen die Mauer gefahren bin. Da bleibe ich doch für dieses Jahr mir einfach selbst treu, tue was gut für mich ist und lebe mein Leben. Das einzige was ich mir für dieses Jahr vornehmen möchte ist, ich selbst zu bleiben und meinen Weg zu gehen und meine Träume zu verwirklichen. Der Rest wird sich dann schon ergeben. :o )

Wenn ich mir so das letzte Jahr anschaue, sind die großen Sprünge ausgeblieben, aber es haben sich viele kleine Sachen ergeben, ich habe viele neue Sachen entdeckt, vieles, was ich neu lieben konnte, ich habe endlich mal einen Urlaub außerhalb von Deutschland gemacht, war in Frankreich, was wunderschön war. Und nächstes Jahr wird das sicher weiter gehen. Denn auch die kleinen Dinge sind wichtig und nicht nur die großen…

Und wenn man voller Vorfreude abends aus dem Haus geht und im neuen Jahr wieder kommt und der festen Überzeugung ist, das alles besser wird, dann wacht man doch am nächsten Morgen auf und muss mit Ernüchterung feststellen, das doch noch alles so ist wie gestern und das Leben weitergeht, auch wenn man jetzt ein neues Jahr schreibt und meint, das alles besser wird…

Ich wünsche Euch alles ein schönes neues Jahr… Schaut doch mal wieder hier vorbei. Dieses Jahr wird sicher wieder sehr spannend…

Jana