Archiv für Kategorie Persönliches

Date: November 16th, 2009
Cate: Bücher, Persönliches

Aktuelle Leseliste / Wunschliste

Ich bin seit längerem nicht mehr zum Lesen gekommen, aber das soll ich bald wieder ändern.

Hier ein paar der Bücher, die ich demnächst auf alle Fälle lesen werde:

Guy de Maupassant – Bel Ami
Philip Ghost – Exit Ghost
Carson McCullers – Uhr ohne Zeiger (meine absolute Lieblingsschriftstellerin derzeit)
David Safier – Jesus liebt mich

Bücher, die mein größtes Interesse hegen, wenn nur die Zeit wäre, alle zu lesen…

Alison Croggon – Die Gabe, Die Pellinor-Saga, Teil 1
Andre Salu – Ein Engel für zwei
Kerstin Gier – Männer und andere Katastrophen
Markus Zuzak – Die Bücherdiebin

Und natürlich zur Vorbeitung auf das große Kinoevent von Stephenie Meyer:
Twilight – New Moon – Eclipse – Breaking Dawn
Bis(s) zum Morgengrauen, Bis(s) zur Mittagsstunde, Bis(s) zum Abendrot, Bis(s) zur Mitternacht

Date: October 19th, 2009
Cate: Persönliches

Moments – Momente

Einfach mal den Moment geniessen!

Einfach nur schön!

Date: September 24th, 2009
Cate: Persönliches

Ein perfekter Moment

ich bin gerade aus der s-bahn gestiegen. ich war eben noch schnell beim friseur und bin jetzt auf dem weg nach hause.

im ohr habe ich “je t’le dit quand meme” von patrick bruel. die sonne ist gerade dabei unterzugehen. der blaue himmel wird von kleinen schäfchenwölkchen auf trab gehalten. die lust ist mild und die ersten blätter fangen an, von den bäumen zu fallen.

gerade als ich nach der ampel in den weg zum park abbiege, stolpere ich über eine frische kastanie. sie war gerade vom baum gefallen und musste noch geschält werden. die haut war noch feucht und klebrig.

beim einbiegen in den park strömt mir ein wunderbarer duft von gestrüpp in die nase. ich bin zu hause. die hunde werden gassi geführt, die tischtennisplatte wird mal wieder beansprucht und einige einsame läufer streifen meinen weg.

ich gleite durch den park, die kastanie in der hand, je t’le dit quand meme, je t’aime im ohr. selten habe ich mich in den letzten tagen so frei und leicht gefühlt. alles ist im perfekten einklang, wie es sein soll.

alles scheint in diesem moment perfekt zu sein. die musik, die luft, der park, alles… es ist der perfekte abschluss für diesen tag.

hier zeigt sich mal wieder, dass man den tag nicht vor dem abend loben soll. denn so beschissen er auch angefangen hat, so ein schönes ende nimmt er dann auch.

Date: September 17th, 2009
Cate: Persönliches, Rohmaterial

Gut gereimt, ist doppelt gedichtet!

motiviert nach ein paar gereimten gedichten von heiz erhardt, kann sich eine unterhaltung auch einmal anders gestalten! beispiel sieht wie folgt aus:

da saß ein kleiner Kakadu,
ich dacht er wollt nach Katmandu,
doch flog er zu den Bergen hoch,
auf seine Rückkehr wart ich immernoch.

hier sitzt ich in der kiste aus sand
und halte einen brief in der hand
er ist von dem kleinen Kakadu,
aus einem fernen land
so schreibt er von sein´ reisen nun
und hat sonst nix zu tun.
so sitz ich nun in meiner sandkiste
und schreib ihm für souvenirs ne liste

Ich sag dir jetzt  – bis gleich,
denn telenieren muss ich nun;
es wäre für mich hilfreich,
sagtest du mir, wann feierabend du gedenkst zu tun
ich dachte mir, es wäre schön
könnte ich doch nur jetzt schon gehn

das kann ich verstehen

der schmerz im kopf, er ist fast fort
drum bleib ich noch, an diesem ort
um fünf da schlägt die achte stund
drum denk ich mir, es wär g’sund
wäre ich doch einmal richtig klug
und nehme den tollen zug
dass ich um sechs in hamburg bin
ergibt das für dich einen sinn?
das klingt hervorragend für mich,
um sechs am gleis, da seh´ ich dich

sehr schön gedichtet haben wir,
nun müsst es nur noch zu papier
oder auf den blog der feder,
dort sieht es dann ein jeder.
ja, das mach doch mal geschwinde,
sonst ists dahin, in alle winde.

alles klar, bis später dann,
muss nun wieder an die arbeit ran
Date: September 11th, 2009
Cate: Persönliches

Der Ernst des Lebens…

… hat mich wieder…

Doctor’s Diary ist wieder vorbei und das neue Semester hat wieder begonnen. Und somit geht die Maschinerie weiter…

Aufstehen, Arbeit, Uni, Schlafen… Aufstehen, Arbeit, Uni, Schlafen… Aufstehen, Arbeit, Uni, Schlafen… Aufstehen, Arbeit, Uni, Schlafen… uswusf

Aber ich habe mir das ja ausgesucht, weil aus mir ja auch mal etwas werden soll. Und wenn alles gut geht, darf ich mich auch bald Dipl. schimpfen. Wenn das kein Ziel im Leben ist! ;o)

Und wenn ich so zurückschaue, ist es mal wieder sehr interessant und bewunderswert, wie schnell die Zeit vergeht. Ich starte jetzt mit meinem 6. Semester… Und wenn ich damit durch bin, darf ich auch schon meine Diplomarbeit schreiben!
MMhhh… welcher Mann passt am besten zu Gretchen Haase. Was hat Gretchen Haase mit den großen Romanfiguren von Sophie Kinsella, Kerstin Gier und Anne Hertz gemein und wie passt sie in die Welt von Frauenromanen??? Interessante Themen aber wohl weit weg von der wahren wissenschaftlichen Materie der Informatik!

Wie auch immer, was wollte ich eigentlich sagen??? Machen wir doch einfach so weiter, Also wenn ihr hier demnächst ein wenig weniger von mir lest, verzeiht mir! Trotzdem werde ich schauen, euch weiterhin mit News rund um Doctor’s Diary zu füttern.

Und auch weiterhin ein paar Bücher nur aus Spaß zu lesen, von denen ich euch dann hier erzählen kann…

Jana

Date: August 13th, 2009
Cate: Belletristik, Persönliches

Mal so nebenbei und unter uns: Der Hummerkrieg – Elizabeth Gilbert

Ich lese gerade ‘Der Hummerkrieg’ von Elizabeth Gilbert. Und ich muss gestehen, das Buch gefällt mir wirklich sehr gut. Es handelt von einer Liebesgeschichte, die ein wenig an “Romeo und Julia” erinnern mag. Es geht um zwei verfeindete kleine Inseln und die Liebe zweier Menschen von je einer dieser Inseln. Gilberts Erzähl-Stil ist einfach großartig. Er passt wahrlich zu den Charakteren, die in diesem Buch zum Leben erweckt werden.

Eine Passage, die ich persönlich sehr niedlich fand, war, als Ruth sich mit Senator Addams über Schiffbrüche und mögliche Delirien unterhält.

Und dann meint der Senator so ganz trocken, “Es kann auch passieren, dass es ein Gruppen Delirium gibt. Sitzen zwei Männer in einem Rettungsboot. Sagt der eine ‘Ich geh’ jetzt in die Kneipe!’, steht auf, springt über Bord und ertrinkt. Sagt darauf der Zweite ‘Ed warte, ich komme mit in die Kneipe!’, steht auch auf, geht auch über Bord, ertrinkt auch.”

Irgendwie fand ich die Passage heute morgen wirklich zum Schreien. Auch wenn das im Grunde etwas ganz, ganz trauriges ist.

Das wollte ich einfach mit euch teilen! :)

Ein perfekter Sommerabend

else02Was gibt es besseres, als nach einem beschissenen Tag im Büro nach Hamburg zurückzukehren und in die offenen Arme einer Freundin zu laufen?

Die strahlenden Augen zu erblicken. Sich in ein Cafe mitten in der Stadt zu setzen, etwas zu trinken, zu lachen. Sich zu erfreuen, an den Passanten, den frechen Tauben, den Geschichten der letzten Tage, den Hoffnungen der kommenden Tage.

Und dann packt einem die Lust, “Lass uns nochmal ein wenig schauen gehen!” Nichts ist mehr vor einem sicher. Jegliche Geschäfte reifen zu potentiellen Opfern heran. Der Geist ist offen, die Ideen sind groß.

Man guckt, schaut, spielt, wechselt, redet, diskutiert, drapiert, wedelt, freut sich, ekelt sich, plant, überschlägt, lacht, trifft eine Entscheidung. “Das soll es sein!”

Und kurz bevor man aus dem Geschäft geschmissen wird, “Wir machen jetzt dicht! Bitte nur noch schnell bezahlen. Die Ware wird Ihnen dann zur Kasse gebracht!”, zückt man die EC-Karte und gibt ein Vermögen aus. Glücklich verlässt man durch den letzten offenen Ausgang das Geschäft…

Die Welt liegt einem zu Füßen, wir sind jung, die Nacht sowieso… Es fehlt nur noch eine offene Toilette! Und eine Kleinigkeit zu Essen.

Der Rathausmarkt hält alle Möglichkeiten offen, einen Flammkuchen, etwas zu sitzen, zu sehen, zu entdecken, zu diskutieren, zu lachen, zu träumen, zu wundern, zu verstecken, zu hoffen…

Der Flammkuchen ist gut, aber den Preis nicht wert. Er füllt lange nicht den Magen, aber der erste Hunger ist gestillt. Wir schauen auf das Rathaus und erblicken Dinge, die uns vorher entgangen sind, der goldene Adler auf der Spitze, die Wappen der Bundesländer, das oberste Guckloch, Bilder an der Mauer… Die anderen Besucher schauen sich mit um, entdecken mit uns zusammen Hamburg…

Dann wird es kühler, die Blase drückt, die Nacht bricht herein, der nächste Morgen ruft… Und somit machen wir uns auf … auf den Weg nach Hause.

Wir hinterlassen ein Gefühl des Glücks und der Freude im anderen. Wir verabschieden uns mit den Worten, “Das müssen wir bald wieder machen!”. Und sinken ins Kopfkissen und beenden den Tag mit den schönsten Träumen…

Date: July 29th, 2009
Cate: Persönliches

Studieren – Zwischenreport

es ist schon ein paar lenze her, da kam ich auf die wunderbare idee, wie toll es doch wäre, sich nochmal mit so nem schönen diplom einzudecken. so als einfacher angestellter bringt man es ja heute dann doch nicht mehr wirklich weit. und wenn man sagen kann, ich hab studiert, dann bekommt man vielleicht mal die wirklich interessanten aufgaben vom chef zugeschustert und es bleiben doch noch ein paar taler mehr am monatsende übrig.

gesagt, getan…

ich also losgelaufen, mich informiert und für das wunderbare studium neben dem beruf entschieden. ich wollte mich zur diplom-wirtschaftsinformatikerin weiterbilden lassen. schon damals erklärten mir besorgte mit-kollegen, wie sinnlos dieses unterfangen ist. ich lies mich aber keinegswegs beirren,  und fing hochmotiviert zum sommersemester 2007 an. ich lief zu den vorlesungen und lernte fleissig für die klausuren.

jetzt kämpfe ich mich also seit nunmehr zwei ganzen und nem halben jahr durch abendschule, klausuren und hausarbeiten. und ich habe immer noch die worte meiner mit-kollegen im ohr, wieso eigentlich?

um ehrlich zu sein, das frage ich mich mittlerweile auch.

ich habe bisher viel über die wirtschaft gelernt, wie so ein land und ein unternehmen funktionieren (können, sollen, wollen), aber es doch nicht tun. und viele diagramme und modelle gesehen, die ja alles so schön und einfach darstellen. ich habe gelernt, wie man statistiken manipuliert und nicht im lotto gewinnt, ich habe viele nette und nicht so nette menschen getroffen, einige davon kenne ich heute noch nicht, viele dozenten, die mal mehr und mal weniger motiviert waren, ich habe herausgefunden, was ich mit meiner zeit lieber anstellen würde, als mir abends den popo platt zu sitzen oder zu lernen, ich habe mich in stresssituationen kennengelernt und ich habe gelernt, dass urlaub eines der schönste dinge ist, die die arbeitswelt zu bieten hat, ich bin twitter-abhängig geworden… aber was ich für meinen job hier mitnehmen konnte, habe ich bisher noch nicht gelernt.

vielleicht habe ich einfach nur den falschen job, oder man lernt im studium wirklich was fürs leben… aber für den job? abgesehen von dem schönen zettel, den wir dann am ende der dreieinhalb jahre in den händen halten, bringt so ein studium wohl nicht wirklich viel. man wird, abgesehen von der arbeit, gezwungen, sich mit themen zu beschäftigen,  die einen mehr oder weniger interessieren. und dann bekommt man einen zettel, wo diplom draufsteht. hätte man mir jetzt n paar bücher in die hand gedrückt, die hätte ich dann durchgelesen, meinetwegen noch ne klausur geschrieben. aber damit hätte ich dann mein pensum auch bewältigt…

ja, vielleicht bin ich einfach nur frustriert, geschafft oder was auch immer… aber manchmal muss man auch mal seine entscheidungen in frage stellen, um zu lernen und es nächstes mal besser zu machen…