Archiv für July, 2009

Date: July 31st, 2009
Cate: Bücher

Review on ‘The Girl Most Likely To’ von Susan Donovan

The Girl Most Likely ToIch bin gerade durch mit ‘The Girl Most Likely To…’ und ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht wirklich, was ich von dem Buch halten soll.

Was ich ja gestehen muss, die Geschichte hat mich auf Trapp gehalten. Ich fand sie ziemlich spannend. Da gab es schon andere große Bücher, die ich nach ein paar Seiten weggelegt habe, weil ich einfach nicht weiter lesen konnte. Aber hier habe ich bis zum Schluß weiter gelesen. Und der hatte es dann auch nochmal richtig in sich.

Kat kommt nach zwanzig Jahren wieder zurück in ihre Geburtsstadt, um dort mit ihrer Vergangenheit aufzuräumen und ein Schlußstrich drunter zu ziehen. Dass sie dabei auf ihre Jugendliebe trifft und die beiden noch immer schwer ineinander verliebt sind, bekommt man schon auf den ersten Seiten mit. Worum sich aber die Geschichte genau dreht, sind die Erinnerungen von Kat und Riley.

Warum musste Kat vor zwanzig Jahren schwanger und ohne Hilfe die Stadt verlassen? Warum hat Riley mit ihr Schluß gemacht? Warum hat ihre Mutter sie so einfach gehen lassen? Was hat sie damit zu tun? Wieso war ihr Vater so ein Arschloch?

Dass alles bekommen wir während der Geschichte heraus. Donovan hat sie ziemlich gut aufgebaut und peu a peu werden Erinnerngen in Kat und in uns wach gerufen. Wir werden mit auf eine Reise in die Vergangenheit genommen, zurück ins Teenagerleben, die erste Liebe und die Entdeckung des anderen Geschlechts. Wie kommt im Leben klar, wenn man geliebt wird. Und auch die Hoffnung nicht aufgibt.

Ich habe bis jetzt noch nicht wirklich herausgefunden, was ich von dem Buch halten soll. Ich habe euch etwas darüber erzählt und ihr dürft selbst entscheiden, ob ihr das Buch lesen möchtet oder nicht.

Date: July 29th, 2009
Cate: Persönliches

Studieren – Zwischenreport

es ist schon ein paar lenze her, da kam ich auf die wunderbare idee, wie toll es doch wäre, sich nochmal mit so nem schönen diplom einzudecken. so als einfacher angestellter bringt man es ja heute dann doch nicht mehr wirklich weit. und wenn man sagen kann, ich hab studiert, dann bekommt man vielleicht mal die wirklich interessanten aufgaben vom chef zugeschustert und es bleiben doch noch ein paar taler mehr am monatsende übrig.

gesagt, getan…

ich also losgelaufen, mich informiert und für das wunderbare studium neben dem beruf entschieden. ich wollte mich zur diplom-wirtschaftsinformatikerin weiterbilden lassen. schon damals erklärten mir besorgte mit-kollegen, wie sinnlos dieses unterfangen ist. ich lies mich aber keinegswegs beirren,  und fing hochmotiviert zum sommersemester 2007 an. ich lief zu den vorlesungen und lernte fleissig für die klausuren.

jetzt kämpfe ich mich also seit nunmehr zwei ganzen und nem halben jahr durch abendschule, klausuren und hausarbeiten. und ich habe immer noch die worte meiner mit-kollegen im ohr, wieso eigentlich?

um ehrlich zu sein, das frage ich mich mittlerweile auch.

ich habe bisher viel über die wirtschaft gelernt, wie so ein land und ein unternehmen funktionieren (können, sollen, wollen), aber es doch nicht tun. und viele diagramme und modelle gesehen, die ja alles so schön und einfach darstellen. ich habe gelernt, wie man statistiken manipuliert und nicht im lotto gewinnt, ich habe viele nette und nicht so nette menschen getroffen, einige davon kenne ich heute noch nicht, viele dozenten, die mal mehr und mal weniger motiviert waren, ich habe herausgefunden, was ich mit meiner zeit lieber anstellen würde, als mir abends den popo platt zu sitzen oder zu lernen, ich habe mich in stresssituationen kennengelernt und ich habe gelernt, dass urlaub eines der schönste dinge ist, die die arbeitswelt zu bieten hat, ich bin twitter-abhängig geworden… aber was ich für meinen job hier mitnehmen konnte, habe ich bisher noch nicht gelernt.

vielleicht habe ich einfach nur den falschen job, oder man lernt im studium wirklich was fürs leben… aber für den job? abgesehen von dem schönen zettel, den wir dann am ende der dreieinhalb jahre in den händen halten, bringt so ein studium wohl nicht wirklich viel. man wird, abgesehen von der arbeit, gezwungen, sich mit themen zu beschäftigen,  die einen mehr oder weniger interessieren. und dann bekommt man einen zettel, wo diplom draufsteht. hätte man mir jetzt n paar bücher in die hand gedrückt, die hätte ich dann durchgelesen, meinetwegen noch ne klausur geschrieben. aber damit hätte ich dann mein pensum auch bewältigt…

ja, vielleicht bin ich einfach nur frustriert, geschafft oder was auch immer… aber manchmal muss man auch mal seine entscheidungen in frage stellen, um zu lernen und es nächstes mal besser zu machen…

Date: July 29th, 2009
Cate: Bücher, Chick-Lit

The Girl Most Likely To… – Susan Donovan

The Girl Most Likely ToEine meiner neuen Errungenschaften, The Girl Most Likely To… von Susan Donovan.

Mein erster Eindruck: Na ja… Ich weiß ja nicht. Könnte n Griff ins Klo gewesen sein. Aber, ich werde dem Buch trotzdem noch eine Chance geben.

Ich muss dazu sagen, ich bin da auch mit ein paar anderen Erwartungen an das Buch gegangen. Man wird sofort ins Wasser geschmissen, bekommt gesagt, so sieht es aus… und nun dürfen wir erfahren, wie es weitergeht und die beiden dann wohl oder übel letztendlich doch ihren gemeinsamen Weg finden. Auf den ersten Leseeindruck hätte ich es mir ein wenig spritziger und schwungvoller gewünscht. Und als dann auch noch die Erzählperspektive gewechselt hat und der Mann der Stunde zu Wort kam, dachte ich, ich fall hinten über! Zum Glück lag ich schon im Bett.

Aber worum geht es in dem Buch überhaupt!?

Kat kommt nach zwanzig Jahren zurück in ihre Heimatstadt, nachdem sie als 16-jährige von ihrem Vater rausgeschmissen und von ihrem Freund verlassen wurde. Zu allem Übel ist Klein-Kat auch noch schwanger, als sie die Stadt verlässt. Zwanzig Jahre später kommt sie zurück, um sich zu revananchieren und Entschuldigungen für das damalige Verhalten der Anwesenden einzusammeln…

So weit, so gut… Nun hat jeder Autor seinen eigenen Stil und dem will ich auch jeden lassen. Aber wie gesagt, bisher ist das für mich nicht wirklich zusagend. Aber ich gebe dem Buch noch eine Chance. Diese Woche liegen noch einige Bahnfahrten vor mir. Und entweder werde ich bis Freitag fast durch sein oder ein anderes Buch in den Händen  halten…

Ich werde euch auf dem Laufenden halten…

Ich muss leider gestehen, auf Deutsch habe ich das Buch oder weitere Bücher von Susan Donovan, zumindest bei Amazon, nicht gefunden. Wer sich das Buch auf Englisch gönnen mag, viel Spaß! ;o)

Date: July 27th, 2009
Cate: Kurzgeschichten

Ein vereitelter Selbstmordversuch

Auf meinem sonntäglichen Spaziergang durch das sommerliche Hamburg gab es nichts, was mich auf meine spätere Entdeckung hätte hinweisen können.
Der Sommer hatte endlich die hanseatische Stadt erreicht, die Sonne schien in voller Breite herab, der Regen, der letzten Tage kühlte die Stadt ab.
Ich entschied mich, dem Chaos meiner Wohnung zu entrinnen und dem Tag eine Chance zu geben, mich am Wetter zu erfreuen. Wie so oft lief ich durch den Park hinter meiner Wohnung, nahm die S-Bahn Richtung Innenstadt, ging über den Rathausmarkt, der angereichert war mit Touristen aus aller Welt und Nachbarn, die sich den Tag frei nahmen, um die Sonne zu genießen. Mein Weg führte mich direkt zu Starbucks, um dort einen eisgekühlten, leckeren, sommerlichen Caramel-Frappucino zu mir zu nehmen. Wie oft hatte ich Gott schon dafür gedankt, dass der McDonald’s der Kaffee Fast-Drink-Industrie auch endlich in Hamburg ein zu Hause gefunden hatte.
Mit dem kalten Nass in meiner Hand ging ich weiter Richtung Alster. Hier tummelten sich weitere Menschenmassen in der Sonne. Auf dem Wasser fuhren die Alsterschiffe auf und ab und zeigten den Touristen Hamburg von der schönsten Seite.
Meine entspannte Motivation lies mich kurz verweilen, bevor ich mich weiter in Richtung des nächsten Straßenfestes gleiten lies. Von weitem ertönten Musik und Gelächter. Der Duft von Bratwurst und Flammkuchen durchströmte die Strassen.
Bevor ich mich allerdings ins Getümmel stürzen wollte, pausierte ich noch ein wenig an einem der vielen Alsterkanäle und schlürfte genüsslich die letzten Tropfen meines Frappucinos. Ich schloss die Augen, lies den Kaffee meinen Gaumen kitzeln, genoss die warme Sonne auf meiner Haut, träumte von einer Welt ohne Arbeit. Ich lies meine Gedanken schweifen, als ich mich auf einer Bank nieder lies. Gegenüber küssten sich ein junger Mann und eine junge Frau, ein altes Ehepaar diskutierte über den Vorteil von eingepflanzten Bäumen in übergroßen Blumentöpfen, junge Paare genossen ihre zwei Minuten Pause, bevor es zur nächsten Herausforderung ging. Die Uhr am Rathausturm zeigte zehn Minuten nach halb fünf.
Nichts, aber auch gar nichts, hätte mich an diesem schönen Sommertag in Hamburg zu dem Gedanken veranlasst, dass es etwas auf dieser Welt geben könnte, dass sich des Lebens hier überdrüssig sein könnte.
Da fiel mein Blick auf ein Fahrrad. Es stand dort schon eine Weile, unbemerkt und unscheinbar. In Grautönen lehnte es an der Brüstung und hielt sich fern vom Leben, das es umgab. Sein Vorderrad hatte es bereits über den Zaun geschwungen. Es sah aus, ja, es sah aus, als ob es über die Brüstung klettern und springen wollte. Nur irgendetwas schien es bis jetzt zurückzuhalten. Angst?
Schock durchdrang meinen Körper. Ich sprang auf und sah über den Platz. Aber es war niemand zu sehen, der sich zu dem Fahrrad hätte bekennen könnte. Ich näherte mich und schaute in die Tiefe. Ja, diesen Sprung würde selbst ein Fahrrad nicht überleben. Ich sah es mitleidig an und griff nach dem Lenker, um es abzuhalten.
„Was hast du? Wieso tust du das?“, fragte ich das Fahrrad, aber bekam keine Antwort. Ich spürte, wie das Fahrrad zu weinen anfing. Ich wollte es umarmen, trösten, fühlte mich aber unwohl, in der Öffentlichkeit dieser Gefühlsäußerung Ausdruck zu verleihen.
Ich versuchte das Fahrrad zur Vernunft zu bringen. Ich zerrte am Lenker, um das Vorderrad wieder in Sicherheit zu bringen. Es wehrte sich, sträubte sich, es schrie mich an, es in Ruhe zu lassen. Ich bemerkte, dass es an den Zaun gekettet wurde, was meine Hilfsaktion erschwerte. Das Fahrrad schien sich über meine Entdeckung zu freuen. Es nutze den Moment meiner Unachtsamkeit aus und stürzte sich erneut über die Rehling. Der Kampf begann von neuem. Fast hätte ich das störrische Fahrrad seinem Schicksal überlassen. Doch meine menschliche Überlegenheit gewann den Kampf um Leben und Tod. Ich hievte das Rad über den Zaun und stellte es auf das Pflaster zurück. Als das Rad den sicheren Boden berührte, hätte ich schwören können, ein Keuchen zu hören.
Was konnte das Fahrrad dazu veranlasst haben, diesen Schritt zu gehen? Was musste es erlebt haben, um zu einer so endlichen Entscheidung zu gelangen?
Gut, das Fahrrad war nicht mehr das jüngste. Es trug Spuren eines ereignisreichen Lebens. Die Farbe war an einigen Stellen abgeblättert, es hatte Kratzer über den ganzen Rahmen verteilt. Aber es sah immer noch topfit aus. Lance Armstrong hätte für die Tour de France sicher ein neueres und schnelleres Modell gewählt, aber für den gemeinen Hamburger Studenten hätte das Fahrrad noch mehr als ausgereicht.
Ich sah mich noch einmal um, um seinen Besitzer ausfindig zu machen, aber konnte niemanden erkennen, der sich dem Fahrrad zugehörig fühlte. Da war niemand.
Es überkam mich.
Das Fahrrad fühlte sich einsam. Als ich es mir genauer ansah, konnte ich erkennen, dass es hier schon einige Tage stand. Regentropfen vom letzten Schauer waren am Hinterrad erkennbar, sowie einige verteilte Spinnweben und Rostflecken. Einfach abgestellt und nicht wieder abgeholt. Unbemerkt streichelte ich über den Sattel, wie einem Neugeborenen über den Kopf. Es gab mir ein beruhigendes Gefühl. Ich hoffte, dass es sich auf das Fahrrad übertragen würde.
Was konnte ich jetzt tun? Ich konnte das Fahrrad nicht mitnehmen, denn trotz allem war es immer noch angekettet. Aber konnte ich es hier wirklich seiner Einsamkeit überlassen? Ich dachte an mein Fahrrad zu Hause, im dunklen Keller. Wie würde es sich fühlen, da ich es in letzter Zeit nur zu selten ausfuhr? Würde es sich über Gesellschaft freuen? Was hätten sie sich alles zu erzählen?
Aber hier ging es um den armen Drahtesel zu meinen Füßen. Was konnte ich tun? Ich sah mich um und kam zu dem Entschluss, dass ich hier nicht weiter helfen konnte. Ich hatte mein Bestes gegeben. Mehr konnte ich jetzt einfach nicht weiter machen. Ich beschloss, meinen Weg fortzusetzen und war froh, dass das Fahrrad angekettet war und somit für den nächsten Versuch gesichert war. Das gab mir ein wenig Ruhe gegenüber meinem schlechten Gewissen.
Aber ich konnte auch nichts weiter tun. Ich konnte dem Wunsch des Fahrrads nach Gesellschaft und einem Sinn im Leben nicht nachkommen. Dieses Problem konnte ich nicht zu meinem machen. Es war nicht mein Problem! Ich hatte meine eigene Einsamkeit, meine eigenen Herausforderungen. Ich musste los lassen. Es fiel mir schwer, aber ich musste mich hier vom Fahrrad trennen. Ich versprach, am nächsten Tag noch einmal vorbei zu kommen und nach dem Rechten zu sehen. Aber mehr ging nicht.
Die Uhr zeigte mittlerweile fünf vor fünf an. Es wurde Zeit.
So drehte ich mich um und ging weiter in Richtung Lärm und Bratwurstgeruch. Meiner Einsamkeit würde gleich ein Ende bereitet werden. Ich würde mich mit Freunden treffen, genug Bier trinken, um allen Problemen für den Moment aus dem Weg gehen zu können und dem Tag einen angemessenen Abschluss zu geben.

Date: July 27th, 2009
Cate: Bücher, Persönliches

Soviel zu den guten Vorsätzen für dieses Jahr

Wollte ich dieses Jahr mal mit gutem Beispiel voran gehen und mich mit den großen Klassikern wie Hemingway, Bronte oder auch Tolkien widmen, habe ich es doch glatt geschafft, mich wieder mit Chicklit auseinander zu setzen.

Nachdem ich mich total überwältigt am Wochenende durch das ‘Remember Me’ von Sophie Kinsella gelesen habe, hat mich das Fieber gepackt und ich habe halb Amazon nach neuem Lesestoff durchsucht und bin, natürlich, fündig geworden. Und was ich mir da mal wieder so geleistet habe, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Ich habe mich endlich mal dazu entschlossen “Er liebt mich…” von Jana Voosen zu kaufen. Das Buch lag schon seit Monaten auf meinem Wunschzettel und jetzt endlich, habe ich das Flehen erhört.

Desweitern habe ich mir einen Roman von Elizabeth Gilbert geholt, Der Hummerkrieg. Nachdem ich ja schon Eat Pray Love von Elizabeth Gilbert gelesen hatte und mehr als begeistert war, bin ich mal gespannt, was diese Love-Story so zu bieten hat, die ein wenig an  Romeo und Julia erinnert.

Und da ich gerade so in Einkaufsstimmung war, bin ich noch bei dem Buch “The Girl Most Likely To…” von Susan Donavan hängen geblieben. Der Plot klang ganz interessant und wir schauen einfach mal, was sich daraus ergeben hat.

Habe ich schon erwähnt, dass ich richtig in Kauflaune war? Da es die Bücher ein wenig im Angebot gab, habe ich dann auch noch gleich beim Book Thief von Markus Zuzak zugegriffen. Denn das Buch wollte ich auch immer schon einmal lesen und es kling auch ziemlich spannend.

Jetzt hoffe ich ja nur noch, dass Amazon so flott wie immer ist, und sobald wie möglich das Paket verschickt, damit ich weiter lesen kann. Denn Momentan könnte ich Bücher wie frische versemmelt verputzen.

Meine aktuellen Schmöker: Der Ghost Writer von Philip Roth

Spiel des Engels” von Carlos Ruiz Zafon

Und “die letzte Liebe des Monsieur Armand” von Francoise Dorner

Date: July 27th, 2009
Cate: Persönliches

Gehst du noch zu Ikea, …

… , oder bist du schon weiter gegangen?

Aufgrund meiner neuen Meine-Wohnung-Braucht-Mal-Wieder-Nen-Neuen-Look-Aktion habe ich mich mal aufgerafft und den örtlichen Ikea angefahren.

Ich weiß ja nicht, ob es an mir liegt oder an Ikea, aber so wirklich fündig bin ich da nicht geworden. Nun gut, ich habe schon nicht so das Null Acht Funfzehn Design gesucht, sondern schon mal was interessantes, kreatives, anderes, aber da konnte man bei Ikea ja sonst eigentlich immer mal fündig werden.

Aber für das, was ich im Sinn hatte, lag ich mit Ikea dann wohl daneben. Gut, im Laufe meiner Recherchen bei anderen Möbel- und Einrichtungshäusern bin ich auch noch nicht fündig geworden, aber bis jetzt habe ich noch nicht aufgegeben.

Vielleicht bin ich derzeit auch einfach aus der Ikea-Generation herausgewachsen.  Nur welcher Generation und Gemeinschaft schliesse ich mich denn jetzt an? Wenn man dem Spiegel trauen kann, sind wir, in meinem Alter, ja eh alle verloren.

Na ja, ich habe jedenfalls noch  nicht aufgegeben und werde es später einmal in der Wäscherei hier in Hamburg probieren. Vielleicht wird meinen Anforderungen da ja mehr entsprochen… Wir werden sehen…

Ansonsten werde ich wohl meine Ansprüche ein wenig herunterschrauben müssen und doch nochmal zurück zu Ikea und Co. gehen…

Date: July 26th, 2009
Cate: Geschichten aus dem Leben

Frauenabend!!!

So Mädels, Hand aufs Herz. Auch mit dem tollsten und perfektesten aller Männer an eurer Seite, seid doch auch ihr mal froh, wenn er für einen Abend aus dem Haus ist, die Tür klingelt und eine Horde Freudinnen mit Schoki und Sekt vor der Tür steht, um euch einen Abend voller Freude und Spaß zu widmen.

Diese Abende gehören zum Leben einfach dazu. Denn ohne sie, wären wir doch komplett aufgeschmissen. Wem und wann könnten wir denn sonst in vertrauter Athmosphäre von unseren peinlichsten und auch schönsten Geschichten erzählen?

Die meisten von uns kennen Bridget Jones, Rebecca Bloomwood, Gretchen Haase und Co. Und immer wieder frage ich mich, wie die Autoren es hinbekommen, solche Menschen und Charaktere zu erschaffen, sich solche Geschichten auszudenken. Wenn ich dann aber wieder einen der Mädelsabende hinter mir habe, bin ich mir sicher, ich weiß, woher die Ideen für diese Geschichten kommen. Aus dem Leben. Dabei müssen wir nur unsere Augen und Ohren offen halten. Daher können wir uns auch jedes Mal aufs Neue mit den Protagonistinnen identifizieren und sie zu unseren besten Freundinnen machen.

Wie ich jetzt darauf komme!? Ich hatte am Wochenende einmal mehr die Freude, mich mit einer Freundin zu einem ruhigen Schnack zu treffen. Ok, wenn ich von ruhig spreche, meine ich hier, dass die Männer aus dem Haus waren und wir uns ganz auslassen konnten. Dieses Mal haben wir uns mal nicht dem größten Karaokewettbewerb der Woche gewidmet, sondern dem Basteln von Geburtstagsgeschenken. Ja, auch solche Dinge tun Frauen von Welt heutzutage noch. Ich bin ja immer noch begeistert, was man heutzutage so alles selber machen und basteln kann. Das hat dann nichts mehr mit dem langweiligen Bastelunterricht aus der Vorschule zu tun, in der buntes Papier zerschnitten und schief wieder aneinandergesetzt wurde, um dann Stolz vor Mama und Papa zu stehen, und ihnen den Osterhasen in Form eines Elefanten zu präsentieren.

Aber ich schweife ab!

Bei den Abenden wird natürlich kräftig an mehreren Flaschen Sekt gearbeitet und die neuesten Geschichten ausgepackt, aus Arbeit, Freizeit und Sauna und Liebesleben, Einkaufscenter und Supermarkt. Da geht es dann, um einen Kerl, den man gerade kennen gelernt hat oder wieder zu vergessen versucht, den Mann, den man unverhofft trifft, der Koffer, der neu gepackt werden muss, weil die andere Jacke doch nicht mehr reinpasst und das mitzunehmende Outfit dem Haute-Couture-Wechsel angepasst werden muss. Oder auch einfach nur der total chaotischen Reise in den Urlaub. Was es auch immer sein mag, bei einem Mädelsabend zu lauschen, lohnt sich auf alle Fälle immer wieder.

Nach solchen Abenden denke ich mir dann immer, ran ans Werk Jana, alles aufschreiben und zu einem Buch verarbeiten. Doch kommt dann irgendwie schon wieder das nächste dazwischen, was man beim nächsten Abend hocherfreut erzählen kann.

Ich freue mich schon auf den nächsten Abend, der bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lässt!!!

Date: July 26th, 2009
Cate: Persönliches

Kurzer Dank…

… an die lieben Menschen, die mir Tag für Tag neue Spam in meinen Mail-Ordner schicken oder meine Kommentare hier im Blog mit Viagra, exklusiven Microsoft-Angeboten oder Online-Gaming versüßen.

Ich wüßte gar nicht, was ich ohne Euch an meinen langen, einsamen Abenden unter der Woche machen würde. Ihr gebt mir den Sinn des Lebens zurück. Dank Euch, habe ich abends einer Beschäftigung, der ich mich mit immer größer werdender Begeisterung widmen und nachgehen kann. Mein Tag besteht auf die Vorfreude, auf den Abend. Dem Warten, dass ich endlich meinen Rechner anschalten kann, mich einloggen und in mein Postfach oder Admin-Bereich schauen kann… Und Post von Euch habe! :o ) Was würde ich nur ohne Euch machen!?

Ich möchte Euch dafür von Herzen danken!

Vielen, vielen Dank!

Eure Jana

PS: Wir lesen uns ja spätestens Morgen wieder!