Archiv für May, 2009

Date: May 12th, 2009
Cate: Bücher

Oscar und die Dame in Rosa – Eric-Emmanuel Schmitt

Oscar und die Dame in Rosa ist eine wunderbare kleine Geschichte über einen zehnjährigen Jungen, der unheilbar krank ist und weiß, dass er in zehn Tagen sterben muss. Mit seinen Eltern kann der Junge nicht reden, da diese nur traurig sind und mit sich selbst zu kämpfen haben, um diesen Schlag zu überwinden.

Und so taucht auf einmal die Dame in Rosa bei Oscar auf. Mit ihr kann Oscar über alles reden. Über seine Ängste, seine Träume und Wünsche. Und so schliessen die beiden einen Pakt. Für jeden Tag den Oscar noch hat, vergehen für ihn zehn Jahre seines Lebens. So erlebt er die Pupertät, die erste Liebe, die Hochzeit, die Trennung, … Und jeden Abend schreibt er einen Brief an Gott, in dem er seinen Tag beschreibt und von seinen Hoffnungen spricht.

Ich möchte hier schon einmal vorgreifen und sagen, dass das Buch ein trauriges Ende hat, aber das macht das Leseerlebnis nur noch schöner. Wir sehen, wenn auch nur ein kurzes Leben, aus den Augen eines kleinen Jungen. Und die Dame in Rosa wird ihm hier zur Seite gestellt, um ihm die Welt zu erklären.

Ich habe dieses Buch in Französisch gelesen. Es war sehr einfach zu lesen und zu verstehen. Dieses Buch ist auch als Französisch-Lese-Lernbuch zu erhalten. Mit dem Buch macht Französisch lernen einfach noch mehr Spaß.

Aber auch wer kein Französisch lernt, wird mit diesem Buch viel Spaß haben. Man merkt einmal wieder, wie schon das Leben sein kann und wie froh man über jeden Tag sein kann, den man im Leben hat. Dieses Buch ist nicht wirklich ein Kinderbuch, sondern eher eine Geschichte für Erwachsene.

Date: May 11th, 2009
Cate: Bücher

Skinny Bitch: Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen. Schlanksein ohne Hungern! – Rory Freedman, Kim Barnouin

Was kann man von einem Buch erwarten, dass “Skinny Bitch: DieWarheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen. Schlanksein ohne Hungern” heisst? Also meine Erwartungen gingen in die Richtung, dass so ne dünne Barbie ein paar Ihrer Top-Geheimen Tipps auspackt und uns einweiht in die Geheimnisse einer ‘Skinny Bitch’.

Aber weit gefehlt.

Ich habe das Buch angefangen zu lesen und war begeistert, von der Art und Weise, wie das Buch geschrieben wurde. Der Sprachstil hat mich sehr angesprochen. Auch die ersten Seiten klangen noch ziemlich aufmunternd. Es wurden einem die allseitsbekannten Mythen über falsche Diäten, z.b. Atkins und Low Carb, ausgetrieben. Und was unterm Strich bei rum kam, war, dass Fleisch böse ist, das Weizen böse ist, das Milch böse ist, sowie Eier, Schokolade, Käse, Joghurt und alles was nicht ansatzweise vegan ist.

Ich muss ehrlich gestehen, als die beiden dann den großen Hammer ausgepackt haben, dass sie Veganer sind und das ja doch die einzig wahre Art und Weise wäre, sich zu ernähren, hat bei mir der Spaß spätestens aufgehört. Wer den ganzen Tag nur Gemüse und Obst ißt, soweit bin ich dann auch schon in meinem kleinen Ernährungslatein, dem kann man ja nun wirklich nicht nachsagen, dass er / sie fett sei.

Ausser einem erweiterten Wissen darüber, was die Ernährungsindustrie der Massentierhaltung antut, wie schlecht Eier und Milch sind, was vom Zucker übrigbleibt und weiteren Ketzereien konnte ich aus dem Buch leider nichts mitnehmen.

Gut, die beiden haben über 1 Million Bücher verkauft, aber wenn man das Buch erst einmal gekauft hat, ärgert man sich meist erst hinter her wie man sich dann doch geirrt hat. Wer dennoch ein Blick in das Buch werfen möchte, darf sich gerne bei dem unten stehenden Link bedienen. Viel Spaß!

Meine Frage am heutigen Abend war dann nur, was packen denn Veganer auf ihr Bio-Vollkornbrot? Löwenzahn?

Date: May 7th, 2009
Cate: Neuigkeiten, Persönliches

Twitter, die zweite

Nun habe ich seit einem Tag diesen Twitteraccount. Und vorhin habe ich mich eingeloggt und stand dann wirklich vor der großen Frage, was soll ich schreiben?

140 Zeichen.

Das ist recht wenig!? Was habe ich der Welt da draußen zu sagen, was sie heute noch nicht gehört hat???

Date: May 6th, 2009
Cate: Neuigkeiten, Persönliches

Twitter

Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich habe mich bei Twitter angemeldet.

Nachdem ich mich heute schändlichst bei meiner Freundin, die neuerdings übrigens auch über einen Twitteraccount verfügt, ausgelassen habe, wie unsinnig, nutzlos und blöde das ganze twittern doch wäre, kamen ihr moralische bedenken.

Denn wie könnte ich mich über etwas so aufregen, von dem ich im Grunde doch keine Ahnung und keine Erfahrungen habe. Meine bisheringen Erfahrungen, die sich auf News bezüglich Twitter, Twitteraccounts von Bekannten und dem allgemeinen Surfen beriefen, schienen ihr hierfür nicht Grundlage genug zu sein.

Also habe ich mich breit schlagen lassen, mich anzumelden… Ich habe natürlich auch schon getwittert. Aber was der Sinn dahinter nun wirklich sein soll, ist mir bisher immer noch entgangen…

Twitter ist im Grunde nichts anderes als ein kurzes Blogvergnügen mit ganzen 140 Zeichen. Ok, ich blogge, ab und an mal mehr oder weniger gerne. Aber hier in nem Blog kann man sich richtig über etwas auslassen und schwafeln, bis der Leser vorm Rechner einschläft oder der Blogger selbst… Aber 140 Zeichen???

Ich werde wohl erst einmal weiter twittern, bis es Bling gemacht hat… Und der Twitter-Server oder ich zusammengebrochen sind…