Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind
Einer meiner letzten Romane, die ich gelesen habe, war ‘Gut gegen Nordwind’ von Daniel Glattauer. Ich war in der Buchhandlung und mir war mal wieder nach einem schönen Liebesroman. Aber nicht einfach so ein Roman, ich wollte schon etwas anspruchsvolleres haben. Frauenromane à la Sophie Kinsella oder Ildiko von Kürthy oder Schnulzen handgestrickt von Cecelia Ahern oder Nicholas Sparks kamen mir dabei nicht in den Sinn. Also befragte ich mal kurzerhand die Verkäuferin, die nach einer Umfrage im Laden mir dieses Buch empfohl, welches auch gerade erst erschienen war.
Emmi verschickt eine Email mit der Kündigung für ein Abo und landet im Postfach von Leo, der keine Ahnung hat, wovon hier die Rede ist. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten fangen die beiden an, sich regelmässig über alles Mögliche zu schreiben. Bis sich die beiden ineinander verlieben und ernsthaft überlegen, sich real zu treffen. Die Welt, die sich die beiden in ihrer Phantasie aufgebaut haben, scheint zu zerbrechen.
Dieses Buch ist wirklich etwas besonderes, was vor allem der Stil und die Art ausmacht, wie Daniel Glattauer die Geschichte geschrieben und aufgebaut hat. Es besteht gänzlich aus den Emails der beiden Protagonisten. Für mehr ist in diesem Buch auch kein Platz. Und wer jetzt denkt, das ist aber langweilig, der ist falsch gewickelt. Das Buch bleibt bis zum Ende spannend und man fiebert mit, ob sich die beiden nun treffen oder nicht…
Für alle, die schon immer mal die große Liebe im Internet kennenlernen wollten und auf Email für dich stehen oder einfach mal wieder eine schöne Liebesgeschichte lesen wollen…